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Gabi Reinhardt (Theaterpädagogik, Performance)
Gabi Reinhardt wurde in Karl-Marx-Stadt geboren. Sie studierte Kultur- und Wirtschaftswissenschaften (Schwerpunkt Ostmitteleuropa) in Chemnitz und Prag sowie Theaterpädagogik an der Universität der Künste Berlin.
In der Arbeit mit nicht-professionellen Spieler_innen liegen ihre Schwerpunkte im performativen und recherchebasierten Theater sowie Projekten im öffentlichen Raum. Sie realisierte u.a. Chemnitz umgraben (2012), einen theatralen Stadtspaziergang mit biographischem Material der Teilnehmenden (generationenübergreifend), initiierte die Workshopreihe K|G_unstraum Chemnitz, bei der mittels künstlerischer Strategien der öffentliche Raum umgewertet wurde. Weitere Projekte waren nach ca. 15s Rötung im Gesicht vorbei (micamoca Berlin, 2011), The Poor Maiden Monsters (Deutsches Theater Berlin, 2010 – künstlerische Mitarbeit).
Sie lebt in Chemnitz und arbeitet als freie Theaterpädagogin und Performerin in Chemnitz und Berlin.
Weitere Informationen unter:
→ www.gabireinhardt.com (im Aufbau)
 
Claudia Garbe (Choreographie)
Claudia Garbe wurde in Dresden geboren. Sie studierte in Hildesheim und Wologda Kulturwissenschaft und ästhetische Praxis, in Paris und Berlin (HfS Ernst Busch) Choreografie. Für das Studium war sie Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung. Im Sommer 2010 wurde sie für eine zweimonatige Residenz zu Critical Path in Sydney eingeladen und setze sich dort choreographisch mit dem Verhältnis von Körper und Landschaft auseinander. 2011 erhielt sie für die Recherche und das Solo Into/Out of Landscape die Einstiegsförderung des Berliner Senats. Im Juni 2012 arbeitete sie mit der Regisseurin Franziska Henschel in einer Kurzzeitresidenz im K3, Kampnagel an einer Performance zu den Lectures von John Cage. Sie lebt und choreographiert in Berlin.
Mehr Informationen finden Sie unter:
→ www.possible-movement.de
 
Ingolf Watzlaw (Raum, Grafik)
Ingolf Watzlaw wurde in Stuttgart geboren und studierte Architektur in Dresden, Lissabon und St. Louis / Mo, sowie Bühnenbild in Berlin. Er hat an unterschiedlichen Tanz- und Theaterproduktionen mitgewirkt, war am Stadttheater Hildesheim und in Architekturbüros in Stuttgart, Dresden und Berlin tätig und hat verschiedene Ausstellungen und Workshops konzipiert.
Von 2003 bis 2008 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Architekturfakultät der BTU Cottbus und beschäftigte sich dort mit der Vermittlung und Erforschung der Schnittstellen zwischen Raum, Bild, Grafik und menschlichem Körper.
Er lebt und arbeitet in Berlin.
Mehr Informationen finden Sie unter:
→ www.possible-movement.de
 
Birgit Leibner (Projektkoordinatorin im Bürgerhaus City)
Birgit Leibner wurde in Karl-Marx-Stadt geboren. Nach einem technischen Studium war sie ausnahmslos mit Aufgaben betraut, die die Arbeit mit Menschen zum Inhalt hatten. Sie gehört zu den Gründungsmitgliedern der „Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V.“ und baute das Bürgerhaus City mit auf. Seit 2009 ist sie als Koordinatorin für alle in diesem Haus stattfindenden Projekte verantwortlich.
Entspannung heißt für sie, Zeit mit den erwachsenen Kindern und den Enkeln zu verbringen. Dabei bleibt leider selten Zeit für Theater, Museum oder den 1.Chemnitzer Autorenverein, dessen Mitglied sie ist. Die tägliche Begegnung mit bekannten und auch immer wieder neuen Menschen ist für sie das größte Abenteuer. Mit kurzen Unterbrechungen lebt sie schon immer in Chemnitz. Sie liebt es und hasst es und kann sich keinen besseren Ort zum Leben vorstellen.
 

Der Verein Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V.
Der Verein gründete sich im Juni 2006 aus der seit vielen Jahren aktiven Bürgerinitiative. Zahlreiche Projekte, die der Verein in den letzten Jahren realisierte, helfen diese Ziele in der Praxis umzusetzen. Das Bürgerhaus City, seit April 2010 im Rosenhof 18 ansässig, ist zum wichtigsten Projekt des Vereins geworden. Ein umfangreiches Kursangebot, das von Computerkursen über Sprach- und Sportkurse bis zum Aquarellmalen reicht, bietet Raum für Weiterbildung. Ein breites Angebot an Informations-, Bildungs- und Kulturveranstaltung rundet das Angebot zur gemeinsamen Freizeitgestaltung ab und wird zunehmend generationsübergreifend genutzt.
Ein regelmäßig arbeitendes Arbeitslosenprojekt sichert die umfassende Information Betroffener und bietet ein Forum, um den Einstieg in freiwillig bürgerschaftliches Engagement zu finden und damit auch die Anerkennung der persönlichen Fähigkeiten. Unter anderem waren viele von ihnen 2010 und 2011 am Kabarett „Die Arglosen“ beteiligt. Projekte wie die jährlichen Kinderfeste, die Kulturmeile 2009 und 2010 oder „Neue Nachbarschaften – Photgraphische Begegnungen“, 2009 (innerhalb dieses Projektes fanden zwei Ausstellungen statt, eine davon im Rahmen der Chemnitzer Begegnungen), beförderten die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen. Einrichtungen und der TU Chemnitz.
Für die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kulturvereinen und Chemnitzer Künstlern steht auch das Tanzfest im Rosenhof.
2012 wurde das Fotoprojekt „Jugend – Alter –Schönheit“ realisiert und seine Ergebnisse im Tietz einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht. Ab 29.04.2013 ist die Ausstellung für 2 Wochen im VITA – Center zu sehen. Viele Unterstützungsangebote rund um das tägliche Leben helfen, so lange wie möglich ein selbst bestimmtes Leben zu führen und Familien mehr Freizeit zu gewinnen. Dieses Eingehen auf die Alltagsprobleme der Menschen hilft, sie sensibel zu machen für niederschwellige Kulturangebote bzw. für das sich aktiv in diesem Bereich einzubringen und schafft ihnen oft erst den notwendigen persönlichen Freiraum.

Ein 2.Projekt des Vereins sind – Die Gläsernen Werkstätten – Die Grundidee ist, traditionelles und modernes Handwerk öffentlich vorzuführen. Die Besucherinnen und Besucher der “Gläsernen Werkstätten” können Handwerkern, Kunsthandwerkern, Künstlern über die Schulter schauen und Lust bekommen, selbst mitzumachen.
Mehr Informationen finden Sie unter:
→ Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V.